Veranstaltungen

Im vorigen Jahr haben wir sehr unterschiedliche Konzerte an verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt, wir haben Lesungen und einen Flohmarkt organisiert und eine Ausstellung gestaltet. Alle Veranstaltungen waren Benefiz-Veranstaltungen und wir konnten über 3.100,00 € an Projekte des Kinderhilfswerk Plan überweisen. Seit 2013 haben wir insgesamt ungefähr 14.000,00 € an Plan überwiesen (s. Archiv).

Wir sind sehr froh und dankbar, daß es so viele Musiker/innen und Künstler gibt, die für uns Konzerte so selbstverständlich spielen, Bilder schenken und Lesungen veranstalten. Es ist uns gelungen sehr gute Musiker für unsere Konzerte zu gewinnen und alle Konzerte fanden in wunderbarer Atmosphäre statt.

Wir freuen uns, daß wir auch in diesem Jahr, sofort wieder mit einem interessanten Programm beginnen können.


Nach zwei Konzerten und einer Lesung zu Beginn des Jahres 2017, arbeiten wir nun an unserem weiteren Programm für dieses Jahr.


Konzert mit Judith Stapf

Judith Stapf und Mark Kantorovic spielen Werke von W.A. Mozart, F. Schubert und O. Messiaen

Die Veranstaltung findet Samstag, den 16. September 2017, im

Max Ernst Museum
Dorothea Tanning Saal

Comesstraße 42
50321 Brühl

statt.

Der Beginn ist um 17 Uhr, Einlass ist um 16.30 Uhr.

Im Vorverkauf kostet der Eintritt 12,00 €, an der Abendkasse 14,00 €.

Der Vorverkauf beginnt ab 1. August 2017, bei der:

Buchhandlung Karola Brockmann, Uhlstraße 82, Brühl, 0 22 32 / 41 04 98 und bei manfredrudolf [at] icloud.com für Vorbestellungen mit Email.

Wir freuen uns sehr, einmal mehr Judith Stapf in Brühl präsentieren so können. Sie wird nun bereits das dritte Mal ein Benefizkonzert für das Kinderhilfswerk Plan
spielen. Begleitet wird sie diesmal von Mark Kantorovic. Da ihre beiden Veranstaltungen in der „Galerie am Schloss“ fast ausverkauft waren, spielt sie nun im Dorothea Tanning Saal.
Judith Stapf hat mit ihren beiden Konzerten fast 2000.- € für Kinder in Entwicklungsländern eingespielt.

Der Bürgermeister, Dieter Freytag begrüßt die Musiker und Gäste.

Judith Stapf, Violine

geb. am 31.05.1997

begann im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel bei Karina Stieren.

Schon früh folgten erste Konzerte im In- und Ausland, u.a. in der Alten Oper, Frankfurt, in der Kölner Philharmonie, bei Festivals in ganz Europa und den USA.

Schon mit elf Jahren studierte sie am Pre-College Cologne der Hochschule für Musik und Tanz, Köln bei Prof. Ute Hasenauer. Zum Wintersemester 2013/14 nahm sie hier ihr Vollstudium auf und studiert seit dem Wintersemester 2016/17 zusätzlich in Berlin an der neu gegründeten Barenboim-Said-Akademie bei Prof. Mihaela Martin im Studiengang Artist Diploma.

Meisterkurse bei Saschko Gawriloff, Nora Chastain, Pinchas Zukerman (Ottawa/Kanada), Aaron Rosand (New York/USA) und Boris Kuschnir (Blonay/Schweiz) ergänzen und bereichern ihre künstlerische Ausbildung.

Neben Ersten Preisen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ Violine solo 2010 und 2013, gewann sie den 5. Preis beim VII. International Rotary Children Music Competition in Moskau und einen Premier Prix beim 20e Concours International Flame in Paris. Erste Preise folgten beim Internationalen Max-Bruch-Wettbewerb, Köln und beim Mary-Smart Competition des Summit Music Festivals, New York.

Sie ist Stipendiatin zahlreicher bedeutender Stiftungen und wurde 2015 in die „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ aufgenommen. Das Land NRW verlieh ihr den „Nachwuchsförderpreis 2015 in der Sparte Musik“.

Im Frühjahr 2014 wurde sie vom WDR zur deutschen Vertreterin beim Eurovisionswettbewerb „Young Musicians“ nominiert, wo sie im Mai Schostakowitschs Burleske aus op. 77 mit dem WDR-Sinfonieorchester in der ARD live aufführte.

Judith Stapf spielt regelmäßig Rezitalprogramme und Kammermusikkonzerte, u.a. im Rahmen des Beethovenfestes, Bonn und des Rheingau Musik Festivals mit namhaften Partnern wie Judith Serkin, Denes Varjon und Claudio Borhórquez. 2016 ist sie zu Gast in der Konzertreihe „Junge Elite“ bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Als Solistin führt sie die großen Werken des Violinrepertoires auf, u.a. mit der Polnischen Kammerphilharmonie unter Wojciech Raiski, den Dortmunder Philharmonikern unter Philipp Armbruster, dem Beethoven Orchester Bonn unter Christopher Sprenger und zuletzt mit dem WDR-Sinfonieorchester und den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von David Marlow.

Judith Stapf spielt eine Cremoneser Violine von Andrea Guarneri (1663).

Weitere Einzelheiten siehe: www.judithstapf.de (Stand: Februar 2016)

Begleitet wird Judith Stapf von Mark Kantorovic.

Mark Kantorovic, geboren in Kaunas/Litauen, studierte von 2005-2012 als Jungstudent bei Prof. Arbo Valdma an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2012 studiert er an der Folkwang Universität der Künste in Essen und erhält Klavierunterricht in der Klasse von Prof. Till Engel und Kai Schumacher. Er ist bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, u. a. beim Internationalen Klavierwettbewerb „Musica della Val Tidone“ in Pianello/Italien, wo er den „Grand Prix“ gewann. Zuletzt, im Juli 2016, ist Mark Kantorovic mit drei Klavier-Recitals nach China eingeladen worden.


Konzert mit dem Unda Maris Quartett

Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 1. Oktober 2017, im „Kapitelsaal“ des Brühler Rathauses statt.

Der Beginn ist um 17 Uhr, Einlass ist um 16.30 Uhr.

Im Vorverkauf kostet der Eintritt 12,00 €, an der Abendkasse 14,00 €.

Buchhandlung Karola Brockmann, Uhlstraße 82, Brühl, 0 22 32 / 41 04 98 und bei manfredrudolf [at] icloud.com für Vorbestellungen mit Email.

Als Mitglieder des WDR Sinfonieorchesters haben Brigitte Krömmelbein, Pierre-Alain Chamot (Violinen) und Nina Arnold (Viola) schon seit vielen Jahren zusammen in verschiedenen Formationen Kammermusik-Projekte gespielt, so auch mit Andreas Müller, der regelmäßig als freischaffender Cellist im WDR Sinfonieorchester zu Gast ist.

Mit ihrem Benefizkonzert mit Werken von Mozart, Dvořák und Tailleferre wollen die Musiker des UNDA MARIS QUARTETTS über Ihre eigene PLAN-Patenschaft hinaus die internationale Hilfsorganisation unterstützen. Der Name ihres Ensembles ist von einem alten Orgel-Register entliehen: „Unda maris“ bedeutet wörtlich „Meereswelle“. Dieses Register hat eine sanfte, schwebende Klangfarbe und war im barocken Zeitalter beliebt.

Im Programm spannt das Quartett einen Bogen über mehrere Musikepochen, beginnend mit einem frühen Streichquartett von Mozart, welches dieser im Alter von gerade mal 16 Jahren komponiert hatte. Dieses Werk offenbart bereits die beeindruckende musikalische Natürlichkeit und Genialität des jungen Komponisten. Auch das rund 150 Jahre später entstandene Quartett der Französin Germaine Tailleferre sprüht vor Leichtigkeit und Witz. Und obwohl Tailleferre ein sehr geschätztes Mitglied der berühmten „Groupe des Six“ war (zusammen mit den Komponisten Poulenc, Milhaud und Honegger), ist ihr Name heutzutage leider fast in Vergessenheit geraten.

Bis vor kurzem wurden ohnehin die weiblichen Komponisten gesellschaftlich an den Rand gedrängt und deutlich weniger beachtet als die männlichen Vertreter ihres Fachs. So gilt es – passend gerade auch zu den Bestrebungen von PLAN international, Mädchen und Frauen mehr Chancen zu ermöglichen – deren zu Unrecht vergessene Werke wieder in das heutige Musikleben zurückzuholen. Tailleferres Streichquartett ist in den jungen Jahren der Komponistin entstanden, lässt aber schon deutlich die Bestrebungen der „Groupe des Six“ erkennen, sich von der Romantik und dem französischen Impressionismus abzuwenden und sich mehr an der damals aktuellen Jazz- und Variété-Musik auszurichten, indem sie auch Elemente aus der Unterhaltungsmusik einbaut. Abgerundet wird das Programm von Dvořáks bekanntem Streichquartett in Es-Dur mit seinem typisch slawischen Charakter: Es entstand direkt nach Dvořák Durchbruch zu internationalem Ansehen und verbindet in brillanter Weise melodische Schlichtheit mit kunstvoller Kompositionstechnik.


Zweites Konzert mit „Schmitz/Hebbelman“

Freitag, den 20. Oktober 2017, Beginn 19.00 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr), im Keramikmuseum, Kempishofstraße 10, Brühl.

Das sind die Nachnamen zweier junger und sympathischer Musiker aus Köln. Wenn Marion singt, dann mit Herz und von Kopf bis Fuß in der Musik. Sitzt Tobi einmal an den schwarzen und weißen Tasten, lässt er alle Farben des Lebens aus ihnen klingen. Zusammen sind sie in ihrer Arbeit unermüdlich auf der Suche mehr oder weniger bekannten Songs neue Facetten zu verleihen, sie werfen Harmonien und Melodien über Bord, interpretieren sie neu und fangen sie wieder ein. Marion und Tobias haben für uns bereits im November 2016 ein wunderbares Benefiz-Konzert im Keramikmuseum gespielt. Jeder Platz war besetzt und niemand konnte mehr hinein.

Das bedeutet auch diesmal, rechtzeitig vorher Plätze telefonisch bei Hanne Engels bestellen: 0163 / 302 87 87

Für Interessierte: www.bistro-im-keramikmuseum.de

Der Eintritt ist frei!!!


Zweites Konzert mit „a&A ProjecT“

Freitag, den 08. Dezember 2017, Beginn 19.00 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr), im Keramikmuseum, Kempishofstraße 10, Brühl.

Aufgrund vielfacher Nachfrage spielen Andreas Franz und Alfons Schönberger ein zweites Konzert für uns mit eigenen Kompositionen. Die eigenen Songs bestehen aus ausgeprägten, interessanten und eingängigen Melodien – mit ansprechenden Harmonien unterlegt, die auch Raum für Improvisationen bieten.

Auch hier empfiehlt es sich, rechtzeitig Plätze telefonisch zu reservieren, bei Hanne Engels: 0163 / 302 87 87

Für Interessierte: www.bistro-im-keramikmuseum.de

Der Eintritt ist frei!!!


Maria Jonas – Trobairitz

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 17. Januar 2018, um 19.30 Uhr, in der Buchhandlung Brockmann, Uhlstraße 82, Brühl, statt.

Vorverkauf 12,00 € / Abendkasse 14,00 € in der Buchhandlung Brockmann

Trobairitz, so nannte man die weiblichen Trobadors des 11. bis 13. Jh. im südlichen Frankreich. Das Wort stammt von dem okzitanischen Wort trobar: finden, erfinden. Diesen Begriff hat Maria Jonas für sich gewählt, weil er ihr Wirken besser beschreibt als der Begriff „Sängerin“.

Maria Jonas führt die Zuhörer mit einer musikalischen Reise durch das Europa des ausgehenden 15.Jahrhunderts, mit erzählten Geschichten, vorgelesenen Texten und natürlich Gesang.

Die Pilgerreisen des Ritters Arnold von Harff

Der Ritter Arnold von Harff, Herr zu Nierhoven, Erbkämmerer in Geldern wurde 1471 auf Schloss Harff bei Kaster nahe Bedburg geboren. 1496 brach er von Köln aus zu einer abenteuerlichen Weltreise auf, die ihn zu den großen Pilgerzielen der Christenheit nach Rom, Jerusalem und Santiago de Compostela führte über Frankreich, Italien, den Balkan, Palästina, Syrien, das Osmanische Reich und iberische Halbinsel. Er legte mehrere tausend Kilometer und war insgesamt vom Aufbruch in Köln am 7. November 1496 bis zur Wiederkehr am 10. Oktober 1498 zwei volle Jahre unterwegs.

Über diese seine „pilgrymmacie“, wie er es selbst nannte, führte er akribisch Tagebuch.

Am Ende des 15. Jahrhunderts gab es sehr unterschiedliche Musik in Europa: ein- und mehrstimmige, verschiedene Nationalstile hatten sich gebildet, es gab große regionale Unterschiede.

Über all dies wird Maria Jonas kompetent und unterhaltsam berichten.


Neben unseren Konzerten veranstalten wir regelmäßig Informationsstände, Autorenlesungen, machen auf Wunsch Stadtführungen und beteiligen uns zu besonderen Anlässen auch an überregionalen Aktionen, wie zum Beispiel am Weltmädchentag.